Schwerpunkte unserer  Arbeit

In unserer Einrichtung werden die Kinder in ihren unterschiedlichen Stärken und Interessen ganzheitlich und individuell begleitet und gefördert. Daraus ergeben sich zwei wichtige Schwerpunkte unserer

Arbeit "Sprache" und "Inklusion". Diese Schwerpunktarbeit wird vom ganzen Team unterstützt, begleitet, getragen und weiterentwickelt.

 

Sprach-KiTa

Unsere KiTa wird im Rahmen des Budesprogrammes "Sprach-KiTas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist" durch das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

 

Sprache - ist in ihrer Vielseitigkeit - der Schlüssel zur Welt und Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und einen erfolgreichen Bildungsverlauf.

Sie bildet die Basis der menschlichen Kommunikation. Durch Sprache kann ich mit anderen Menschen in Kontakt treten, meine Gefühle äußern, von Erlebten berichten und meine Wünsche und Erwartungen mitteilen.

Deshalb ist Sprache eine grundlegende Fähigkeit, die es Menschen ermöglicht in zwischenmenschlichen Beziehungen, in Schule und Beruf zurecht zu kommen und erfolgreich zu sein.

Die Sprachentwicklung ist ein wesentlicher Teil der kindlichen Entwicklung. Wichtige Punkte, die die Sprachentwicklung fördern sind eine gute Bindung zu einer Bezugsperson und viele Möglichkeiten die Umwelt durch sehen, hören, riechen, schmecken und tasten sinnlich wahrzunehmen. Ebenso bedeutsam ist es, sich selbst innerhalb dieser Umwelt wahrzunehmen und die Welt beispielsweise durch klettern, springen, laufen oder streicheln zu entdecken.

Sprache entwickelt sich am besten in Sinn- und Handlungs-zusammenhängen. Deshalb sollte Sprache nicht losgelöst vom kindlichen Leben und Erleben stattfinden, sondern darauf aufbauen.

Sprachkompetenz bedeutet mehr als das Kennen von Vokabular oder Grammatik und das richtige artikulieren von Lauten. Sprachkompetenz ermöglicht es, mit der Welt in Kontakt zu treten und sich selbst der Welt zu öffnen.

 

Da die Kinder am besten in Sinn- und Handlungszusammenhängen lernen, findet bei uns die sprachliche Bildung im Kindergartenalltag statt. Wir bieten den Kindern eine sprachanregende Umgebung, schaffen Sprachanlässe und bieten uns als Erzieherinnen als Sprachvorbild, aber auch als Gesprächspartner an.

 

Ein Beispiel für alltagsintegrierte Sprachbildung ist die Frühstücks- und Mittagessenssituation.

 

Kinder lernen:

  • Grundbegriffe und deren Artikel wie der Teller, die Tasse oder das Wasser
  • verschiedene Obst-, Gemüse-, Käse- und Aufschnittsorten kennen
  • Verben und deren Beugung wie einschütten, hilfst du mir, ich habe gegessen...
  • Adjektive wie groß, klein, gelb, scharf.....
  • Präpositionen wie über, hinter, auf
  • die Bildung von Nebensätzen "Der Tisch ist nass, weil das Glas umgefallen ist."
  • Pluralbildung ein Apfel / zwei Äpfel, ein Löffel / zwei Löffel
  • Pronomen wie mein, dein, euer

 

Kinder erleben

  • Rituale, Höflichkeitsformen wie Bitte und Danke und Tischkultur
  • Gespräche in einem ruhigeren Rahmen "Was hast du am Wochenende gemacht?", "Im Urlaub haben wir..."
  • Dass sie Gefühle äußern können und diese Äußerungen wertgeschätzt werden "Ich bin traurig." "Das schmeckt gut."

 

Dieses zeigt wie viele Möglichkeiten zur Sprachbildung alltägliche Situationen bilden. Diese nutzen wir und erachten sie für wertvoll und nachhaltig.

Wir werden über das Bundesprogramm Sprache von einer zusätzlichen Sprachförderfachkraft begleitet.

 

Aufgrund der verschiedenen Kulturen und Religionen, die in unserer Einrichtung aufeinandertreffen, bildet die interkulturelle Arbeit einen weiteren Schwerpunkt in unserer KiTa.

So gibt es beispielsweise Lieder und Bilderbücher in verschiedenen Sprachen.

Wir wollen zudem die Erstsprache der Kinder fördern, indem Kinder mit gleicher Sprache auch diese im Spiel nutzen können. Bei gemeinsamen Aktivitäten oder Aktionen, an denen Kinder mit verschiedenen Erstsprachen beteiligt sind, wird Deutsch gesprochen.

Als Teil der multkulturellen Gemeinschaft Kindergarten, ist es uns wichtig, die religiösen und kulturellen Bräuche und Feste "unserer" Familien zu kennen.

Als Vorbereitung der Kinder auf ein Leben in einer multikulturellen Gesellschaft haben wir eine tolerante, neugierige und wertschätzende Haltung gegenüber anderen Religionen und Kulturen und wollen dies auch den Kindern vermitteln.

plus-kita

Unsere Einrichtung hat Kinder mit einem höheren Förderbearf und wird durch das KiBiz als plusKITA anerkannt und gefördert. Wir richten uns in der Inklusiven Bildung an die vorhandenen Verschiedenheiten von Kindern und Familien und stimmen unser allgemeines Konzept angemessen und einrichtungebezogen darauf ab.

Das Ziel ist die die Verbesserung der Bildungschancen und Bildungsgerechtigkeit.

Im Mittelpunkt stehen die zusätzliche individuelle Förderung der betreffenden Kinder und die Stärkung ihrer Potentiale. Das pädagogische Konzept ist auf die Lebenswelt der Kinder und das Wohnumfeld abgestimmt. Die Nachhaltigkeit wird durch intensive Elternarbeit gestärkt.

Wir beteiligen uns an sozialen Netzwerksituationen und kooperieren mit anderen Einrichtungen in unserem Stadtteil. Um den Übergang von der KiTa in die Grundschule zu erleichtern arbeiten wir mit den Grundschulen zusammen.

Die gezielte individuelle Sprachbildung hat einen hohen Stellenwert.

Das Ziel ist kein Kind zurückzulassen und von Anfang an gute Voraussetzung für eine gelingende Bildung zu schaffen.

 

Wir werden durch KiBiz von einer zusätlichen Fachkraft für plusKiTa begleitet.

Inklusion

Im Familienzentrum St.Petrus-Canisius ist uns eine inklusiv ausgerichtete Pädagogik wichtig. Wir sind darauf bedacht allen Kindern die gleiche Achtung zu geben, um ihnen Teilhabe und Lernen zu ermöglichen und jedem Einzelnen die dafür erforderliche Unterstützung zukommen zu lassen. Ziel ist es, Kinder zu befähigen, aktuelle und zukünftige Lebenssituationen bewältigen zu können. Die altersgemischte Gruppe bietet eine besonders gute Voraussetzung für vielfältige soziale Beziehungen der Kinder untereinander.

Schon lange arbeiten wir nach den Richtlinien der Inklusion, denn für uns steht das Individuum mit all seinen Besonderheiten an erster Stelle.

In unserer integrativ arbeitenden Gruppe haben wir einen Lebensraum für Kinder mit und ohne Behinderung.

Die Kinder mit Behinderung lernen im Spiel mit den übrigen Kindern, sich aktiv mit ihrer Umwelt auseinander zu setzen, Erfahrungen zu sammeln, Probleme anzugehen und sich neue Handlungs- und Verhaltensweisen anzueignen.

Jedes Kind bekommt bei uns den Raum und die Zeit, den es zur Entwicklung seiner Individualität benötigt. Wir sehen uns als Begleiter der Kinder und bieten ihnen die Möglichkeit ihre Fähigkeiten zu erweitern.

Dabei arbeiten wir resourcenorientiert und die Stärken der Kinder werden durch Beobachtung erkannt und gefördert.

 

Unser Team wird in der Inklusiven Arbeit von einer zusätzlichen Fachkraft vom LWL gefördert.

 

 

 

 

 

Pfarrei Liebfrauen

Liebfrauenstr. 1
45665 Recklinghausen

 

Verbundleitung:

Hildegard Frye-Dinklage


Telefon: 0 23 61 - 949415

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