Schwerpunkte unserer Arbeit

tiergestütze Pädagogik

Wir freuen uns sehr, ab Frühjahr 2019 die tiergestützte Intervention als einen unserer pädagogischen Schwerpunkte einsetzen zu können. Nach dem erfolgreich eingesetzten Aquarium, werden wir zukünftig von "Hilde" als Co-Pädagogen unterstützt.

Hilde ist eine junge Labradorhündin und wird gemeinsam mit einer Kollegin zum Therapiehundeteam ausgebildet. In nächster Zukunft sollen weitere Tiere folgen.

Tiergestützte Pädagogik hat viele sozial-emotionale und gesundheitliche Aspekte. So wirkt sich z.B. der Kontakt zum Hund positiv auf Stress, Konzentrations- und Leistungsfähigkeit aus. Das Tier wirkt ausgleichend und beruhigend auf die Kinder.

Im Bereich der Sprachförderung bietet der Hund viele Gesprächsanlässe und die große Möglichkeit zum Erlernen von nonverbaler Interaktion.

Kinder werden durch die pädagogischen Fachkräfte sensibilisiert und unterstützt ihr Wissen zu den Tieren und deren Bedürfnisse zu erweitern.

Zusätzlich wird den Kindern z.B. die Möglichkeit:

  • zum Umgang mit Tabuthemen
  • Angstabbau
  • zur Sinneserfahrung
  • zum Umgang mit Emotionen uvm. gegeben.                                                                                                                                                    Wir freuen uns diese zusätzliche Vielzahl an Förder- und Entwicklungsmöglichkeiten für die Kinder unserer Einrichtung anbieten zu können.

Medienpädagogik

Wir nehmen an einem Projekt teil, in welchem wir den Gebrauch von digitalen und auch herkömmlichen Medien in der Kita erproben. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Institut für soziale Arbeit in Münster, das uns tatkräftig mit Anregungen, Tipps und nützlichen Hintergrundinformationen zur Seite steht. In regelmäßigen Abständen findet ein Austausch statt, bei dem die Bedeutung und der Nutzen von bestimmten Materialien für die pädagogische Arbeit diskutiert werden. Wissenschaftliche Begleitung ist seitens der Universität zu Köln gegeben. Hier werden mittels Eltern- und Fachkräftebefragungen verschiedene Haltungen zum Thema Medienpädagogik erfragt und ausgewertet.

Partizipation

In unserer Einrichtung haben Kinder das Recht, sich an realen Entscheidungen zu beteiligen.

"Muss ich eine Jacke anziehen, wenn mir gar nicht kalt ist? Wohin machen wir den nächsten Ausflug? Wie wird unser Gruppenraum gestaltet? Wie sollen die Laternen oder das Muttertagsgeschenk aussehen?"

Unser Ziel ist es, Kinder mit ihren Wünschen und Bedürfnissen ernst zu nehmen und ihnen Raum und Zeit zu geben, selbstbestimmt zu handeln und gleichzeitig auch durch Rücksichtsnahme ein Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln.

Inklusion

Inklusive Pädagogik bedeutet für uns als Einrichtung, dass die Vielfältigkeit der Kinder als gegeben angenommen wird und die Bildung und Erziehung aller Kinder unabhängig von den individuellen Möglichkeiten und Voraussetzungen jedem Kind gleichermaßen gewährt ist.

In unserer Einrichtung ist die Förderung des Zusammenlebens von Kindern aus unterschiedlichen Lebenssituationen selbstverständlich. Wichtig ist uns, dass alle Kinder nach unseren Möglichkeiten in der Einrichtung die gleichen Chancen haben und die gleichen Voraussetzungen vorfinden. Die Fachkräfte verfügen über das Wissen über die besonderen Erfahrungs-, Wahrnehmungs- und Lernmöglichkeiten der Kinder mit und ohne erhöhtem Förderbedarf.

Wir möchten, dass die Kinder trotz oder gerade wegen ihrer Unterschiedlichkeit miteinander und voneinander lernen. Schon zu Beginn erfahren unsere Kinder wie individuell Menschen sein können und lernen jedem mit Respekt und Akzeptanz vorurteilsfrei zu begegnen. Wir sehen unsere Förderung im Gruppenalltag darin, dass die Kinder sich durch lebensnahes Lernen und Erfahrungen in alltäglichen Lebenssituationen zurechtfinden.

Pfarrei Liebfrauen

Liebfrauenstr. 1
45665 Recklinghausen

 

Verbundleitung:

Hildegard Frye-Dinklage


Telefon: 0 23 61 - 938 9915

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